Sicherheit ist
beim Fallschirmspringen groß geschrieben. Für
die Schirme gibt es Wartungsintervalle. Wer sich daran nicht hält,
wird vom Springen ausgeschlossen und sein Sportgerät verliert
die Zulassung.
Der DSV hat Experten,
die sich ständig mit Neuerungen beschäftigen und auch
Zulassungen erteilen.
Generell kann man sagen das die Fahrt zur Dropzone mehr Risiken
birgt, als der Sprung selber.
Sicherheitseinrichtungen:
Den Reserveschirm gibt es
bei allen Sportfallschirmen. Dieser wird benutzt, wenn der Hauptschirm
nicht öffnet oder defekt ist. Reine Rettungsfallschirme z.B.
für Piloten haben keinen Reserveschirm Die wichtigste Sicherheitseinrichtung
am Gurtzeug ist sicher der Öffnungsautomat,
bei sehr vielen Schirmen ein Gerät der Firma Cypres.

Diese elektronische Gerät registriert die Fallrate
und die Höhe. Fällt man mit hoher Geschwindigkeit unter
eine bestimmt Höhe (ca. 350m) durchtrennt der Öffnungsautomat
die Schlaufe um den Verschluß des Reserveschirms. Dieser
öffnet sich blitzartig und bewahrt den Springer vor dem Aufschlag.
Manche Springer führen noch ein speziell konstruiertes
Messer zum durchtrennen
der Leinen mit. Das kann nützlich sein, wenn ein Springer
versehentlich den Hauptschirm zusammen mit dem Reserveschirm geöffnet
hat.
Gefahren:
Dank der Öffnungsautomaten verunglücken
kaum noch Springer durch Aufschlag auf die Erde. Dennoch birgt
Springen Risiken:
Schirmprobleme:
Tödliche Gefahr droht, wenn ein Springer Hauptschirm und
Reserveschirm zusammen öffnen. Diese können sich verfangen,
damit trägt keiner der beiden Schirme.
Hook Turn.
Erfahrene Springer suchen den Kick und springen mit immer kleiner
werdenden Schirmen. Für die Landung ist deshalb eine 90°
oder 180° Drehung erforderlich um genügend Fahrt aufzunehmen.
Wird die Drehung zu spät angesetzt oder kollabiert der Schirm,
schlägt der Springer mit hoher Geschwindigkeit auf dem Boden
auf. Diese Gefahr droht beim Tandemspringen
nicht.
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